Die Sterne im Oktober

Starke Emotionalität: Vollmond im Widder

Im Oktober wallen die Gefühle noch einmal so richtig auf. Mit einem fulminanten Auftakt startet der Monat Oktober mit einem Vollmond im Energiezeichen Widder. Das wird viele von uns sehr aufwühlen, uns vor Wut nicht schlafen lassen, Provokationen schaffen.

 

Widder und Mars (sein Herrscherplanet) machen uns seit Jahresmitte so viel Feuer unter dem Hintern. Das äußert sich in viel Energie, Antriebskraft und körperlicher Power, aber natürlich auch in Streit und Zwistigkeiten, Auseinandersetzungen, Kämpfe und Provokationen. Darüber habe ich schon in den vergangenen Monaten geschrieben.

 

Das hat jeder auf seine Art und Weise bisher erlebt, je nachdem, wo der Mars im Geburtshoroskop steht, aber wir sehen das auch an der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft in Deutschland (ich schau jetzt nicht noch international, das könnt ihr selber vergleichen) in Sachen Corona-Politik.

Das sind nicht nur die Demonstrationen, sondern vor allem auch der Streit in den Social Media Kanälen und den Medien allgemein.

Ungebändigte Streitlust

Den verbalen Streit sieht man vor allem in der Position des Denker-Planeten Merkur: er hat es im Oktober sehr schwer.

Erst einmal steht Merkur bis zum 27.10. im Zeichen Skorpion – das ist der unbedingte Drang nach Wissen, nach Wahrheit, nach dem Aufdecken von Lügen. Viel mehr als sonst wollen wir also wissen, was wirklich los ist und uns nicht an der Nase herumführen lassen.

 

Bis 1.12. werden uns diese Themen beschäftigen, dann sehen wir auf einmal alles durch den Blick der Optimisten, denn Merkur weilt dann im Zeichen Schütze.

Bis dahin heißt es: keinen Streit vom Zaun brechen, sich nicht provozieren lassen. Das wird allerdings nahezu unmöglich sein. Merkur wird angeheizt durch die Opposition mit dem wilden Planeten Mars im Widder und bekommt eine wahnsinnig unruhige Note ab dem 7.10. durch die Opposition zu Uranus.

 

Das heißt: im Oktober sind wir nervös, neigen zu Streitereien und gehen sehr streng ins Gericht in der Art unserer Kommunikation. Vieles wird im Oktober allein schon durch die Sprache, durch Kommunikation grundlegend zerstört werden. Hier kommt ein harrscher Kritiker, der auch will, dass Dinge ans Licht kommen und das gerne auch mit Kampfesmut.

Die heiße Phase

Es ist so etwas wie der Final Countdown: alles, was uns 2020 an Themen und Schwierigkeiten beschert hat könnte jetzt, in den letzten Wochen des Jahres, zu einer größeren Veränderung führen. Gesellschaftlich, wie auch privat.

 

Wie ich schon in meinem Blogbeitrag vom Januar 2020 geschrieben habe, wo von Corona in Deutschland noch lange nicht die Rede war, geht es um das große Reinemachen, geht es um die genaue Prüfung von Institutionen und der Funktion von Staat und Politik.

 

Was wir gerade erleben ist nicht nur eine Spaltung der Gesellschaft in Pro und Contra Corona-Politik, sondern ein sich Erheben des Volkes gegen die Politik an sich, gegen die Art und Weise, wie Politik in Deutschland betrieben wird.

Corona ist meines Erachtens hier nur ein Auslöser für schwelende Konflikte, die es seit Jahren gibt. In Hartmut Rosas 'Resonanz' Buch von 2015 finde ich das ganz treffend beschrieben: die Resonanz zwischen Wählern und Politikern ist uns über die Jahrzehnte abhanden gegangen, keine von beiden Seiten hat noch das Gefühl gehört zu werden, Einfluss zu nehmen. Das führt zu einer immer größer werdenden Frustration - auf beiden Seiten.

 

Politiker sind auch nur Menschen, in einer bestimmten Position. Durch unsere immer komplexer werdende Gesellschaft, durch die zunehmende Individualisierung der 'Bürger', wird es auch schwieriger alle unter einen Hut zu bekommen. Die Politiker und politische Institutionen sind an den Grenzen des Machbaren angekommen.

Die Frakturen, die sich zwischen beiden Kommunikationspartnern (Wähler und Politiker) gebildet haben, werden nun im Konflikt erst richtig sichtbar.

 

Wenn 2020 ein Jahr ist, in dem mit brüchigen Institutionen aufgeräumt werden soll, wo alte Werte überprüft werden auf ihre Aktualität, wo überhaupt geprüft wird, was noch Bestand haben kann in Zukunft und was sich überholt hat, dann scheinen mir vor allem der Oktober und November die Monate zu sein, wo es zu sichtbaren Brüchen kommt.

Natürlich nicht nur auf der gesellschaftlichen Ebene, sondern auch im Privaten. Wer im Grunde nicht zusammen passt, wo es schon länger schwelende Konflikte gibt, der trennt sich jetzt in dieser wut-bereiten Zeit sehr viel schneller als sonst.

Die Befreiung winkt

Und auch, wenn es weh tut, dass Dinge sich verändern, so ist es doch immer noch das Großreinemachen, das uns danach freier und besser fühlen lässt. Es ist alles gut so, wie es geschieht, wäre mein Credo für diese Zeit.

 

Das Schöne ist ja auch die aufgeräumte, leichte Stimmung danach. Die Konjunktion von Saturn und Pluto löst sich immer weiter und damit lösen sich bei vielen Menschen auch Blockaden, die teilweise jahrelang schon bestanden.

 

Spannend wird es auch, da Pluto seit Ende April wieder direktläufig wird. Pluto hat die Aufgabe, oder weist uns darauf hin, wo im Leben wir Dinge grundlegend verändern sollen. Am 4.10. wird er wieder mit seiner vollen Kraft wirken können und wir können nun sehen, welche Prozesse, die in den letzten Monaten in uns drinnen geschehen sind, zu welchen Resultaten führen.

Da geht es um Reinigung, um das Aussortieren von Gut und Schlecht, um totale Entscheidungen, um Schwarz und Weiß Sehen.

Das wird intensiv, das wird anstrengend, aber das ist jetzt eben dran. Für alle, mehr oder weniger.

Zweimal Rückläufigkeit: nicht vom Fleck kommen

Es ist zum Haareraufen: da haben wir schon das Gefühl, dass momentan einfach nichts so richtig vorangeht, dass wir auf der Stelle treten (rückläufiger Mars vom 29.9. bis 19.10.) und dann kommt auch noch der rückläufige Merkur dazu (14.10. bis 3.11.), der uns die Hände bindet.

 

In dieser Zeit kann man einfach nichts richtig machen, es sei denn, man lässt es sein.

Verträge unterschreiben: No. Größere Anschaffungen tätigen: No. Schlaue Dinge sagen, schreiben, gut kommunizieren: No.

Irgendwie vorankommen: No. Das Gefühl haben etwas geschafft zu haben: No.

 

Statt dessen fühlen wir uns ständig unter Zeitdruck, verpassen scheinbar alles, kommen nicht vom Fleck, fühlen uns wie gelähmt.

Es kann eine Zeit sein, in der sich Insolvenzen, Pleiten ereignen, wo die Menschen an ihre finanziellen Reserven gehen müssen, wo Firmen und Unternehmen zu Bruch gehen.

Da können wir die Zeit auch nutzen, um in uns zu gehen!

Die lichte Seite im Herbst

Wir haben nämlich auch so positive Seiten im Oktober, die wir dann so richtig nutzen können.

Jupiter und Neptun werden zum 3. Mal in diesem Jahr exakt in ihrem Sextil, was sehr optimistisch stimmt. Es ist die helle Seite in dieser Zeit, wo Spiritualität gefördert wird und wir viele Ideen und Inspirationen haben.

 

Auch Träume können uns besser erreichen und bereichern. Vielleicht hat auch der eine oder andere Eingebungen, die sein ganzes Leben neu beseelen können.

Der Liebes- und Glücksplanet Venus lässt den Monat heller erscheinen. Sie geht zwischen dem 7.10. und 12.10. ein Trigon mit Uranus ein, was zu unerwartetem Glück führen kann (schaut mal, wo eure Venus im Horoskop steht, das könnte ein toller Monat in diesem Lebensbereich sein!).

 

Auch spontanes Verlieben und andere wunderschöne, ungeplante Momente sind unter diesem Einfluss möglich. Da können wir uns freuen und uns überraschen lassen.

Nur Mut für Neues!

Zum Ausklang des Monats möchte ich euch noch mit auf den Weg geben, dass wir uns in diesem Monat in nichts hinein steigern sollten. Wir müssen uns innerlich abgrenzen von der vielen Gewalt und Unruhe, die um uns herum ist.

Wenn es sich allerdings um Themen handelt, die uns schon länger – negativ – bewegen, dann können wir diese Zeitqualität auch nutzen, um uns von Dingen, Situationen, aber auch Verbindungen zu Menschen zu lösen, die uns schon länger nicht mehr gut tun.

Daher: habt Mut, aber übertreibt nicht!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0