Schütze

22. November – 21. Dezember

9. Haus

Element: Feuer

Herrscher: Jupiter

Qualität: veränderlich

Der Dezember hat sein ganz eigenes Charisma durch die festlichen Tage am Ende des Jahres. Man heizt seine Räume, die Natur draußen ist vor Kälte starr, alles ruht und scheint im Winterschlaf. Im Dezember – dem Wolfsmonat – wird es bis zum 21.12. tagtäglich dunkler.

 

Das Tierkreiszeichen Schütze beginnt am 23. November und endet am Tag der Wintersonnenwende. Etwas kommt zu seinem Ende und ein neues Jahr beginnt mit den nun wieder länger werdenden Tagen.

 

Nachdem nun der Skorpion in aller Ausführlichkeit und Tiefe die Probleme gewälzt hat kommt im Tierkreiszeichen Schütze dieses transformierende kritische und erbarmungslose Durchleuchten zu einem Ende. Der Schütze möchte wieder Neues beginnen, und das kann er, indem er das Alte in eine übergeordnete Theorie packt, ein höheres Konstrukt, eine Fügung erkennt.

 

Dem Schützen ist bei allem was er tut wichtig, dass es um größere Zusammenhänge geht. Er tut die Dinge nicht einfach nur so, sondern möchte wissen, dass es sinnvoll ist, dass es in etwas Bedeutsames eingebettet ist. So ist der Schütze in der heiligen Weihnachtszeit gut aufgehoben – hier gibt es viele Rituale, die einen langen Ursprung haben und die die Menschen zusammen bringen können.

Dem Schützen wird auch das Priestertum zugeordnet, denn er versteht es wie kein anderes Zeichen das Heilige und Besondere, das Edle und Gute in Menschen und Geschehnissen zu erkennen.

 

Menschen, die im Zeichen Schütze geboren sind, oder mit einer Schütze-Betonung, haben daher manchmal etwas Salbungsvolles, denn sie erzählen nichts Alltägliches oder Banales, sondern berichten von den Weiten der Welt, den fremden Kulturen, den großen Erkenntnissen bekannter Philosophen, den Geheimnissen der Mystik und den Tiefen der Religion. Das alles sind Gebiete, worin sich der Schütze auskennt, oder wo er sich hingezogen fühlt.

 

Er ist immer auf der Suche nach dem Sinn. Dem Sinn seines Lebens, aber auch dem Sinn des irdischen Seins im Allgemeinen. Der Schütze kann zu voller Größe auffahren, wenn er sich in Gedanken ausweiten kann, oder auch: wenn er reisen kann in fremde, unbekannte Gebiete, wo er Menschen aus anderen Kulturen kennenlernt.

Den Schützen zeichnet eine besondere Toleranz aus – er weiß, dass die Menschen alle unterschiedlich sind und schätzt diese Diversität über alles. Denn das Neue, das Andere und Fremde vermag den Schützen zu bereichern.

 

Das Problem beim Schützen ist nämlich, dass er sich zu schnell langweilt. Daher braucht er viele neue Erlebnisse, mit denen er seine Begeisterung leben kann. Auch fällt es dem Schützen gemäß seiner Qualität Feuer schwer länger an Dingen, an Arbeit oder Menschen dran zu bleiben. Da ist eine permanente Unruhe in ihm, die ihn wieder fort treibt.

Dennoch ist der Schütze kein Egoist – das Heilige, das er erkennen und beschreiben, in eine Form gießen kann, nutzt er dazu anderen Menschen Halt zu geben, sie zu leiten und ihnen in den dunkelsten Zeiten des Jahres das Licht der Heiligkeit ins Herz zu reichen.

 

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